“Findest du einen Schmerz irgendwo an
einem Ort, so wisse, dass die Natur an diesem Ort eine
Austrittstelle haben will. Ist sie nicht von Natur da, dann
mache sie, denn die Natur muss sie hier haben und die Natur
eilt nur der Austrittstelle zu. Nun sind keine offenen
Austrittstellen hier, weil du aber siehst, dass sie dahin
lenkt und sich sammelt und einen Ausgang an diesem Ort
begehrt, so tue es fröhlich auf und gewährleiste der Natur
an diesem Ort einen Austritt, da sie es haben will.”
Paracelsus (Theophrast Bombast von Hohenheim)
Ausleitende
Verfahren
Zu den klassischen Naturheilverfahren–
d.h. Verfahren, die schon seit vielen Jahrhunderten
angewandt werden– zählen auch die Ausleitverfahren.
Durch diese Verfahren wird die Stoffwechsellage verbessert,
und eine Umstimmung des Immunsystems erzielt. Die
Ausleitung erfolgt über Niere, Leber, Darm, Haut und Lunge.
Nach den Ärzten der Vergangenheit (z.B. Hippokrates und
Paracelsus) entsteht Krankheit durch die Verschlackung der
Körpersäfte. Diese schädlichen Schlackenstoffe sollen durch
äußerliche Maßnahmen nach außen abgeleitet werden, sodass
es zu einer „Reinigung“ der Organe kommt (daher der Begriff
„Ausleitende Verfahren“).
Die Wirkungsweise der Ausleitverfahren läßt sich
folgendermaßen beschreiben:
■Immunstimulation
■Ausscheiden von Schmerz– u. Entzündungsstoffen
■Stoffwechselanregung
■Stimulation der Reflexzonen
Ausleitverfahren, die in meiner Praxis Anwendung finden:
■Schröpfen
■Aderlaß
■Blutegel
■Baunscheidtismus
■außerdem: Rödern