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Baunscheidtismus
Mit einem sog. „Lebenswecker“, der aus vielen kleinen Nadeln besteht, wird die Haut gestichelt, und danach mit einem speziellen Öl eingerieben. Dadurch entsteht eine kleine, lokale Reaktion, die der Ausleitung über die Haut dient



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Zitat: www.paracelsus.de:
Wirkungsweise
Beim Baunscheidtverfahren werden folgende Hauptwirkungen unterschieden:

* Hyperämie: Anregung der Durchblutung.
* Lymphdrainageeffekt: Anregung des Lymphflusses.
* Immunsteigerung Wirkung: Aktivierung des Immunsystems durch die künstliche Entzündung (überwiegend sterile Eiterpusteln).
* Tonisierung von "erschlafften" Organen und allgemein von geschwächten Menschen. Als tonisierendes Verfahren ist das Baunscheidtverfahren dem blutigen Schröpfen genau entgegengesetzt.
* Wirkung auf das hormonale Geschehen über eine massive Stimulierung von Hautreflexzonen.

lndikationen des Baunscheidtverfahren
"Das Baunscheidtverfahren fragt eigentlich nicht nach dem Namen der Krankheit," wie Carl Baunscheidt sagte, "sondern geht davon aus, daß etwas Störendes aus dem Organismus wieder herausgehört".

Sehr gute Erfolge werden heute bei folgenden Hauptindikationen erzielt:

* Schmerzen durch degenerative Veränderungen des Bewegungsapparates.
* Allgemeine Infektanfälligkeit und chronische Infekte.
* Akute und chronische Entzündungen (z.B. chron. Harnwegsinfekte im Bauchbereich bei: Reizmagen ("nervöse Gastritis"), Magenschwäche, exkretorische Pankreasschwäche, chron. Obstipation Reizkolon, etc.
* psychische Erkrankungen ( Psychische Labilität, vegetative Dysregulationen, klimakterische Depressionen, Melancholie)
* Bei Kindern: Infektanfällige Kinder mit z.B. chron. Tonsillitis, Enuresis und Impffolgen in Form von Gelenkbeschwerden und Adynamie.
* Nach Aschner sind auch Schwindel und Ohrensausen Indikationen