
Naturheilkunde in der
Veterinärmedizin bietet grundsätzlich viele Möglichkeiten.
Ähnlich wie in der Humanmedizin können verschiedene
Heilmethoden angewandt werden. Tiere sind innerlich - im
Gegensatz zu vielen Menschen - nicht gegen eine
Therapie eingestellt. So greift das Argument "Homöopathie
wirkt nicht" hier nicht- es gibt genug Behandlungserfolge,
die das Gegenteil beweisen. Ein Tier kann sich keinen
Placeboeffekt einreden. Entweder die Therapie wirkt, oder
die Therapie wirkt nicht.
ACHTUNG! Ich möchte darauf hinweisen, dass
ich keine Tierärztliche Ausbildung besitze, und somit keine
Diagnosen am Tier stelle. Gerne behandle ich Ihr Tier bei
einer vorliegenden Diagnose.
Ich möchte Ihnen hier nun einige Verfahren vorstellen, die
Sie Ihrem Tier anbieten können.
1. Die Blutegeltherapie bei Pferd und
Hund
Die Blutegeltherapie ist eine meiner
Lieblingstherapien. Sie hilft schnell und effizient. Wie
beim Menschen wird diese Therapie bei allen Arten von
Entzündungszuständen angewandt, sowie bei Erkrankungen des
Bewegungsapparates.
Hier eine allgemeine Indikationsliste:
+ Allgemeine Gelenkserkrankungen, wie z.B. Arthritis,
Arthrose, Omarthrose (Schultergelenkerkrankung), Spat,
Podotrochlose (Hufrollenerkrankung), Gonarthrose
(Kniegelenksarthrose), Schale.
+ Sehnenentzündungen, akute Rehe, Patellaluxation,
+ Hüftgelenksdysplasie bei Hunden,
+ akute Discophathien, Spondylosen,
+ Gelenkgallen
+ lokale Pyodermien,
+ Abszesse,
+ Thrombosen,
+ Furunkel/Karbunkel,
+ Ödeme,
+ alle Formen von Entzündungsprozessen,
+ allgemeine Entgiftung des Körpers.
Vorgehen:
Nach einer Fellrasur um die vorgesehene Bißstelle wird die
Haut mit einer Nadel angeritzt, damit ein Tropfen Blut
austritt - die Egel beissen dann besser und an der Stelle,
die ich mir vorstelle (meine Methode, andere Therapeuten
lassen die Blutegel die Bißstelle selbst aussuchen, oder
arbeiten mit Honigwasser) .
In der Regel bleiben die Egel über 15 min bis 1 Stunde
hängen. Sie lösen sich nachdem sie sich vollgesaugt haben
wieder von alleine. Ein vorheriges Abreissen ist nicht zu
empfehlen- es kann zu Entzündungen der Bißstelle kommen.
Danach blutet die Wunde nach- dies kann einige Stunden
andauern. Wenn möglich wird ein leichter Verband angelegt-
muss aber auch nicht sein. In manchen Fällen ist die auch
nicht möglich (Je nach Umfang der Körperstatur...). Nachdem
die Blutung zum Stillstand gekommen ist, bildet sich eine
Krust über der Bißstelle- die Wunde heilt ab. Pferde können
nach einigen Tagen problemlos wieder geritten werden. Am
Tag der Behandlung sollte dem Tier allerdings Ruhe gegönnt
werden- allzu grossen Anstrengungen also bitte vermeiden.
Gassigehen reduzieren, Pferde nicht reiten.
Bitte setzten Sie Blutegel nicht als Laie an! DIe Therapie
sollte erlernt werden!
2. Moxibustion an Pferd, Hund und
Rind
Die Moxibustion/Moxatherapie
ist ein Teilbereich der chinesischen Medizin. Hierbei wird
mit einer Moxazigarre Wärme erzeugt, die mittels eines
Moxahalters in einen Akupunkturpunkt eingegeben wird. Die
Therapie kann unabhängig einer Akupunkturbehandlung
erfolgen. Die Nadelung ist nicht zwingend notwenig. Es
werden genauso gute Resultate über die Moxibustion erzielt
wie bei einer Nadelbehandlung. Zudem führt die Moxibustion
dem Körper Energie zu, und löst Blockaden und
Verspannungen. Über bestimmte Akupunkturpunkte werden
Meridiane ausgeglichen und somit Organische Leiden
gelindert. Bei allen Tieren wird der Rücken
(Blasenmeridian) mitbehandelt, was eine tiefgreifende
Wirkung auf den ganzen Organismus hat.
Die Anwendungsgebiete sind vielfältig:
Pferd:
+ Arthritis/Arthrose
+ zur Beruhigung
+ Bronchitis
+ Ekzeme
+ Durchfall
+ Erschöpfung/Überanstrengung
+ Koliken
+ zur Geburtshilfe
+ Sehnenerkrankungen
+ Wirbelsäulenerkrankungen u.a.
Hund:
+ Arthrose
+ Allergien
+ Ängstlichkeit
+ Beruhigung
+ Bronchitis
+ Dackellähmung
+ ekzeme
+ Erschöpfung
+ Magenschleimhautentzündungen/Koliken
+ Scheinträchtigkeit
+ Wirbelsäulenerkrankungen u.a.
Rinder:
+Allg. Schwäche, Übermüdung
+ Beruhigung
+ Bronchitis
+ Geburtshilfe
+ Deckunlust des Stieres
+ Pansenatonie
+ Koliken
+ Euterentzündungen
+ Rheumatische Beschwerden
+ Wirbelsäulenerkrankungen u.a.
3. Bachblüten- Therapie für Pferde, Hunde,
Katzen und Vögel
Bachblüten haben - ähnlich der Homöopathie - eine
tiefgreifende Wirkung auf Seele und Körper des Patienten.
Die Therapie kann sehr gut mit anderen Therapien kombiniert
werden- sie behindert keine anderen Verfahren in der
Wirkung. Die Bachblüten wurden von dem britischen Arzt Dr.
Edward Bach entwickelt, und erfreuen sich seit vielen
Jahrzehnten steigernder Beliebtheit. Nicht zuletzt weil es
eine sanfte aber nachhaltige Therapie ist.
Mit der Bachblütentherapie fördert man die
Selbstheilungskräfte und bringt aus dem Gleichgewicht
geratene Zustände wieder in Harmonie. Bachblüten können bei
unbewältigtenTraumen psychischer oder physischer Art
eingesetzt werden und schlechte Erfahrungen verlieren ihre
Macht.
Hier nenne ich Ihnen einige Beispiele aus dem großen
Einsatzgebiet der Bachblüten:
+ HUNDE - Angstbeißen, Agressionen, Erbrechen bei
Autofahrt, Kläffen, Ungehorsam, Allergien, mangelndes
Sozialverhalten, Stubenunreinheit, Sturheit,
Geburtshilfe, Mißtrauen, Urlaubspension (Tierheim oder
Tierhotel), Verletzungen etc.
+KATZEN - Unsauberkeit, Ekzeme, Ängstlichkeiten, Mißtrauen,
Agressionen, Verhaltensstörungen, Geburtshilfe, Entgiftung,
Heilungsbeschleunigung etc.
+VÖGEL - Verhaltensstörungen, Federrupfen, Unterstützung
der Mauser, Sozialprobleme, Partnerverlust etc.
+ PFERDE - Ängste (z.B.beim Verladen, Hufschmied, Tierarzt,
usw.), Befürchtungen (z.B. plötzliches Durchgehen, Zittern,
Schreckhaftigkeit, usw.), Agressionen (Beißen, Schlagen,
Bocken, Futterneid usw.), Kummer (bei Besitzerwechsel,
Absetzen, Verlust eines Herdenmitglieds, usw.)
Dominanzprobleme, Kleben, Rosse, Steifheiten,
Verspannungen, traumatische Erfahrungen,
Durchsetzungsschwierigkeiten in der Herde (rangtief,
fehlendes Selbstbewußtsein), usw.
Bachblüten teste ich grundsätzlich aus. Dies geschieht
meist mit dem Biotensor (Einhandrute), kann aber auch
kinesiologisch erfolgen. Dies gewähleistet eine absolut
genaue Auswahl.
Auf die einzelnen Pflanzenessenzen möchte ich hier aus
Platzgründen nicht eingehen- informieren Sie sich bitte in
der einschlägigen Literatur oder im Internet.
4. Injektionen mit
geeigneten homöopathischen Präparaten und /oder
Schlangengiften für Pferde, Hunde und
Katzen
Homöopathie
wirkt- das beweisen vielfältige Erfahrungen. Injektionen
haben den Vorteil, dass man sie gezielt an Gelenke oder an
den Ort der Erkrankung geben kann. Dort haben sie das beste
Wirkspektrum. Einsatzgebiete für Injektionen sind v.a.
Erkrankungen des Bewegungsapparates, wie Arthrosen,
Sehnenscheidenentzündungen, Hüftgelenksdysplasien etc.
Schlangengifte (eigentlich nicht nur Schlangengifte, die
Präparate enthalten auch andere Tiergifte, wie Spinnen-,
Salamander-, Krötengifte)sind seit vielen Jahrzehnten in
der Tiermedzin erprobt. Vielfältige Erkrankungen können mit
den Reintoxinen (keine homöopathischen Verdünnungen!)
behandelt werden.
Die Mittelwahl erfolgt genau nach der Symtomatik der
Erkrankung.
5. Magnetfeldtherapie
Die Magnetfeldtherapie wird schon
seit vielen Jahren in der Tiermedizin als Behandlung
herangezogen.
Die Wirkungsweise:
■Erhöhte Sauerstoffversorgung der Zellen
■Verbesserter Zellstoffwechsel (Nährstoffe werden
besser verarbeitet),
■verbesserte Entgiftung (Schlackenstoffe werden
besser verarbeitet und ausgeschieden)
■Regeneration und Anti- Stress- Wirkung
■Gesteigerte körperliche und geistige
Leistungsfähigkeit
■Harmonisierung des vegetativen Nervensystems
■Kreislaufstabilisierung und Durchblutungsförderung
Therapeutische Anwendungen:
■Verbesserung der Knochen- und Knorpelstruktur bei
Erkrankungen des Bewegungsapparates (z.B. Arthritis,
Arthrosen, Bandscheibenprobleme, Ischias)
■Schmerzlinderung
■Stärkung des Immunsystems ( z.B. bei Infekten,
Allergien)
■Beschleunigung der Wundheilung ( z.B. auch nach
Operationen), Verhinderung von
■Nachblutungen und Entzündungen
■Aktivierung des Hormonhaushaltes
■Muskelverspannungen
■Neuralgien und Gelenkerkrankungen
■Regeneration nach Verletzungen (z.B. Unfälle)
■Rheumatische Erkrankungen
6. Homöopathische Komplexmittel für Pferde,
Hunde und
Katzen
Komplexmittel
sind homöopathische Mischungen verschiedener Einzelmittel.
Sie werden kombiniert um bei einer Erkrankung ein möglichst
breites Spektrum von Arzneimittelbidern abzudecken. So
steckt in einem Mittel die geballte Kraft vieler einzelner
Mittel- mit dementsprechender Wirkung. Diese Mittel sind
meist in homöopathischen niedrigen Potenzierungen (D1 -
D30).
Anwendungsgebiete: alle Arten Erkrankungen.
Die Dosierung ist abhängig von Grösse und Gewicht des
tierischen Patienten.
7. Bioresonanztherapie
Empfehlung: Hundeschule Reinhold Göbel "Im
Sinne des Hundes Team" aus Freiburg: bekannt aus der
Presse, Funk und TV. Leider noch keine Webseite.
Tel: 0160- 98 78 51 63. Einzigartiges Projekt: Koppel-
Schutzhund und Pferde- Stallschutzhund. Zum Schutz vor
Pferdeschänder o.ä. 23 Jahre Berufserfahrung.
Gudrun Faller & Toni