„Ich fühle mich krank
und niemand findet etwas“
Fibromyalgiebeschwerden schnell und
erfolgreich behandeln.
In Deutschland leben ca. 1,5 Millionen Menschen mit
Fibromyalgiebeschwerden. Die meisten von ihnen wissen
nicht, was sie haben, da nach den üblichen medizinischen
Diagnoseverfahren kein greifbarer Befund erhoben werden
kann.
Wandernde Schmerzen in Muskeln, Knochen, Kopf und Gelenken,
Erschöpfungszustände und vielfältigste
Begleiterscheinungen, wie Schlafstörungen,
Konzentrationsstörungen, Kribbeln, Brennen, meist in den
Beinen, plötzlich einschiessende messerstichartige
Schmerzen, Hüft- und Kniegelenksschmerzen ohne klinischen
Befund, chronische Müdigkeit und depressive Verstimmung mit
Antriebslosigkeit, um nur die wichtigsten zu nennen, sind
typische Zeichen einer Fibromyalgie.
Bis zur Diagnosestellung vergehen durchschnittlich 7 Jahre!
Oft genug gelten die Menschen, die unter diesen Beschwerden
leiden als “psychosomatisch erkrankt”, zumal es überwiegend
Frauen betrifft. Nach den Forschungsergebnissen der
sogenannten “gender-medizin”, die sich mit den
Unterschieden der Geschlechter im Stoffwechsel, im
Schmerzempfinden aber auch in der Behandlung und Therapie
beschäftigt, hat es sich gezeigt, daß Frauen von den (meist
männlichen) Ärzten oft nicht ernst genommen werden, wenn
sie über Beschwerden klagen und schnell auf die
“Psychoschiene” abgeschoben werden, während Männer
umfangreich diagnostiziert werden und ihre Beschwerden als
Ausdruck eines körperlichen Leidens angesehen werden. Dies
ist alleine schon fatal.
Die neuesten Erkenntnisse aus den USA zeigen, daß die
Fibromyalgie zusammen mit anderen Schmerz- und
Erschöpfungszuständen, wie CFS, Burn-out-Syndrom, MCD usw.
als gestörte Balance der Botenstoffe im
Neurotransmitterstoffwechsel zu betrachten ist.
Definition der Fibromyalgie
• fibro kommt vom Lateinischen "fibra" und bedeuted Faser
• my oder myo kommt aus dem Griechischen und heißt Muskel
• algie leitet sich von griechischen Wort "algos", der
Schmerz ab
• im Englischen heißt es "Fibomyalgia", wobei die Endung
"ia" vom griechischen "iasis" kommt und Krankheit oder
krankhafter Zustand bedeutet.
So meint das Wort also" Muskel-Faser-Schmerz" also
Schmerzen an den Ansatzstellen der Sehnen und Muskeln;
früher auch Weichteilrheuma genannt. Da mit dieser
Erkrankung immer auch weitere Beschwerden verbunden sind,
spricht man in der Regel auch vom "Fibromyalgie-Syndrom".
Körperlicher und seelischer Streß jeglicher Art
verschlimmert die Fibromyalgie oder bringt sie zum
Ausbruch, aber auch hormonelle Veränderungen, wie sie in
der Pubertät und in den Wechseljahren, aber auch während
oder nach einer Schwangerschaft auftreten, können eine
Fibromyalgie auslösen oder verschlimmern.
Außer den wanderenden Schmerzen am ganzen Körper im Bereich
der Muskulatur, des Bindegewebes und der Knochen, wobei oft
nur eine Seite betroffen ist, manchmal, vor allem Anfangs,
nur ein Körperviertel, gibt es meist begleitende
Beschwerden, wie die sogenannten funktionellen Störungen,
d.h., die Schulmedizin findet nichts, aber der Mensch hat
Schmerzen und Beschwerden.
Die häufigsten sind:
Schmerzen (75–100%) • Müdigkeit und Erschöpfung (75–90%) •
Schlafstörung / kein erholsamer Schlaf (60–80%) •
Magen-Darmprobleme (40–80%) • Depressionen (30–90%) •
Angstzustände (30–50%)